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2026
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◄ "DRIFT ... zum Tunnel am Ende des Lichts" (Uraufführung)
8.–9.05.2026 · 20:00
Ein heart-core Abend - Genuß ohne Reue!
21. 20:00 und 22. 18:00 Februar 2026
Einlass eine halbe Stunde vorher.
Host Club ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus Japan. Hübsche Männer kümmern sich um die Bedürfnisse der überwiegend weiblichen Gäste. Die Geschäftsstrategie ist, das Publikum „süchtig“ zu machen. Der Erfolg wird am Umsatz gemessen – und zwar an dem des Gastes und dem des Gastgebers. Was können wir als Künstler*innen von dieser Audience-Development-Strategie, von diesem Erfolgsmodell lernen? Partizipation verstehen wir als Partyzipation, Happening als Happyning. Dieses Haus lebt auf Pump? Pump up the house!
Wir sind so, wie ihr wollt!
Wir erfüllen all' eure Wünsche!
Ihr habt keine?
Dann sagen wir euch eure Wünsche!
Und sind in der Host-Moderne angekommen ...
Von und mit Bartosz Przybylski,
German Hipolito Farias, Mareike Fiege, Martijn Joling, Pawel Malicki, Tirza Naomi Ben Zvi, Yasin Wörheide,
Timo von der Horst, Roman Podeszwa, Enno Oldenbüttel, Nanako Oizumi, Momoko Baumgart, Kamila Wdowska, Max Körner, Amira Neve,
Rolf Baumgart, Yoshiko Waki
Wie Fernost zu Westfalen passt, könnt ihr am 19. Feburar im Theater im Pumpenhaus erleben: bodytalks Westfalen Side Story
wird von den drei Japanerinnen Reisa Shimojima, Nanako Oizumi und Yoshiko Waki inszeniert.
"Hossa!" heißt es bei jeder Hengstparade, denn der Hossa Nova stammt aus Westfalen: The Girl from Ibbenbüren läuft auf jedem Schützenfest rauf und runter … Wir sind der Rest vom Schützenfest; das Beängstigende an Vorurteilen ist wohl, dass sie stimmen könnten: Ackerbau und Inzucht, Brauchtum und Missbrauchtum. Provinz? Pro winzig!
Das Wurst-Komitee ist eine Organisation von Schweinen, die zum Schutz von Liebe und Frieden auf der Welt gegründet wurde. Immer wenn durch Konflikte Leben ausgelöscht werden, regnet es Würste – und in einem Raum stapeln sich dann so viele Würste, wie es Tote gibt.
Dort führt das Wurst-Komitee ein Trauerritual durch, um über das Leben nachzudenken: Sie grillen die Würste – und essen sie. Das ist ihre Art der Trauer. Und zugleich ein Akt des Kannipatilismus … Ist Leben nur etwas, das man essen kann? Hossa!
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Die Choreografin Yoshiko Waki wurde als Jurymitglied zu zwei internationalen Festivals eingeladen: dem SAI Dance Festival in Tokio sowie zur Machol Shalem Jerusalem Dance Week.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Künstler:innen und dem gesamten Organisationsteam. Eure Leidenschaft, Widerstandskraft und Zusammenarbeit sind in diesen herausfordernden und komplexen Zeiten ein Licht.